Die sofortige Therapie der Symptome kann eine fundierte Ursachenforschung und die nachhaltige Therapie durch Fachärzte (z.B. Dermatologen, Internisten, Ernährungsspezialisten, Psychotherapeuten) positiv ergänzen, jedoch nicht ersetzen. Kurzfristiges Ziel ist die Wiederherstellung der Lebensqualität des Betroffenen. Antitranspirante gelten dabei bei vielen Fachleuten als erste Wahl, wenn es um die Verhinderung starken Schwitzens am Kopf geht. In der Regel stellt sich schon kurz nach Beginn der Behandlung eine deutliche Verbesserung ein: der Schweißfluss wird stark reduziert, wodurch dem Betroffenen die Scham und der akute Leidensdruck (“Angst vor dem sichtbaren Schwitzen”) genommen wird.
Moderne Antitranspirante der 3. Generation sind heutzutage so konzipiert, dass sie über längere Zeit angewendet werden können, ohne den Organismus zu belasten. Auch die mit Antitranspiranten oft assoziierten Hautreizungen sind bei den “sanften Antiperspirantien” auf ein Minimum reduziert worden – ohne Einschränkungen bei der Wirksamkeit.